BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN Düsseldorf
Wahlprogramm 2004 - 2009

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Soziale Stadt

Gesundheitspolitik vor Ort

In der Düsseldorfer Gesundheitspolitik ist noch viel zu tun, zuletzt hat uns der Bericht über die Gesundheit von Düsseldorfer Kindern und Jugendlichen (motorische Probleme, Sprachstörungen, Übergewicht) aufgeschreckt. Der Zusammenhang zwischen Armut und Gesundheitsproblemen ist bekannt und existiert nicht nur bei Kindern und Jugendlichen. In den vergangenen Jahren ist eine Vielzahl von Gesundheitsberichten erstellt worden, und es haben viele Projektgruppen Handlungsempfehlungen für eine bessere Gesundheitspolitikerarbeitet, bei verschiedenen Bevölkerungs- und Problemgruppen.

Die Förderung der gesundheitlichen Selbsthilfegruppen ist gemessen an den Chancen, die darin stecken, sehr gering und muss ausgebaut werden. Für psychisch- und suchtkranke Menschen sind gezielt Hilfen zu entwickeln.

  • Wir sprechen uns für eine kommunale Gesundheitsförderung aller Düsseldorferinnen und Düsseldorfer durch gezielte Prävention undintensivere Aufklärung und die Gewährleistung der medizinischen Versorgung von sozial Schwächeren aus.
  • Wir unterstützen die Förderung und den Ausbau der Angebote von Hilfen zur Selbsthilfe.
  • Wir stärken die Förderung der gesundheitlichen Selbsthilfegruppen.
  • Wir fördern das "Schlaganfallprojekt" langfristig.
  • Wir sichern die medizinischen Hilfen für wohnungslose Menschen, Aids-kranke und HIV-infizierte Menschen.
  • Wir unterstützen die Planung einer niederschwelligen psychiatrischen Krisenintervention.
  • Wir betreiben Gesundheitsförderung in Kindertagesstätten und Schulen durch Zusammenarbeit mit örtlichen Gremien (z.B. Stadtelternrat), dem Gesundheitsamt und den Krankenkassen.
  • Wir werden die Kinderernährung in Kindertagesstätten und Schulen auf den Prüfstand stellen.
  • Wir unterstützen die Kampagne "Kinder Leicht - Besser Essen, Mehr Bewegung" der Deutschen Gesellschaft für Ernährung und des Bundesministeriums für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft und wollen den Aufbau, bzw. die Optimierung einer ernährungsphysiologischausgewogenen Schulverpflegung an geplanten sowie bereits vorhandenen Ganztagsschulen gewährleisten.
  • Wir richten einen "Runden Tisch Gesundheit für Kinder und Jugendliche" ein, um gezielt Erkenntnisse zu bündeln, Prioritäten zu setzen und gemeinsam zu handeln.

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